News from the gaming table

Since this blog has a lot of international visitors i´ve deciced to switch to english completely. Another decision which has been made for some time now is to use the CROM rules. They are easily adaptable and expandable. So right now i´m translating the rules to German and will add some “Secrets of Steel”, playtested rules additions, which you will find here in the future.
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There has been a game in the summer last year of which you can find some kind of battle report here:

http://www.lead-adventure.de/index.php?topic=40037.60

So much so far as a sign of life. Right now i´m rounding up my collection of miniatures and terrain for the deserts of the Black Kingdoms.

CROM Spieltest, Microlite20 und Conan, der Zerstörer

Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass wir das CROM Regelwerk getestet haben. Wir hatten 2 Spiele auf einem 24×24″ Spielfeld mit ein bisschen Dschungelgelände. Der finstere Schlangenbeschwörer wollte ein Ritual an einem alten Götzenbild abhalten. Das Götzenbild sah aber auch wertvoll genug aus, damit Conan, Red Sonja und Aradros eine Schiffpassage bezahlen konnten. Als Anfangsaufstellung hatte ich den Schlagenbeschwörer und 2 Kultisten auf dem Spielfeld. Der Priester konnte drei weitere Riesenschlangen aus den Dschungelelementen kontrollieren und so in den Kampf schicken.

Die beiden Kultisten, die zusammen in einer Minion-Gruppe steckten, waren in beiden Spielen recht zügig weg. Hier war mir nicht so recht bewusst, dass sie mit ihren zwei “Lebenspunkten” keine erfolgreichen Angriff gegen sich überleben würden. Das der Schlangenpriester die Schlangen erst bezaubern musste führte dazu, dass ihm von Anfang an einige Würfel fehlten und er so dem Nahkampf später wenig endgegensetzen konnte.

Was ich aus den ersten Spielen gelernt habe ist, dass Miniongruppen von 2 Figuren definitv zu klein sind. Matakishi schreibt in den Regeln, dass die Gruppen 3-5 figuren groß sein sollen, aber ich hatte nur 2 Kultisten-Miniaturen und dachte es wäre ok. Das Zweite ist, dass es einen Mechnanismus geben muss, mit dem man Figuren im Kampf binden kann. Die Helden haben sich schnell aus dem Kampf gelöst und sind den Priester angegangen. Hier haben wir uns überlegt, dass jede Miniatur, welche noch Kampfwürfel hat, einen Schlag ausser der Reihe, gegen den sich lösenden ausführen kann.

Ein Weiteres, was nicht nur uns aufgefallen ist; es gibt wenig, was die Charaktere individuell erscheinen lässt. Red Sonja und Aradros hatten beide einen Wert von 10 und das war´s.  Im Blog Tiny Solitary Soldiers hat sich jemand Gedanken zu einem Fertigkeiten- oder Stunt-System gemacht. Dabei hat jeder Charakter einige Handkarten, mit denen er ein besonderes Maneuvern einmal im Spiel durchführen und die Karte dann ablegt. Unsere Überlegungen gingen dann soweit, dass es auch Charakter spezifische Maneuver gibt. Ich werde dazu etwas vorbereiten und wir werden es beim nächsten Mal testen.

Die Push Back-Idee von TTS gefällt mir, so dass ich sie in unser Regelwerk aufnehmen werde. Ein Charakter kann einen Schadenspunkt einsetzen, um einen Gegner einen Zoll zurückzudrängen. eine interessante Option bei nicht ebenem Gelände.

Etwas, an dem ich noch arbeite, ist ein Kampagnen-System, bei dem die Charaktere von Szeanrio, zu Szenario besser werden. Einfach nur die Würfelzahl zu erhöhen ist da nicht angebracht.

Ansonsten habe ich mir noch die Microlite20-Regeln als Alternative zu D&D 3.x angeschaut. In ihrer Rohform als Basic und Standard Edition sind sie mir jedoch zu einfach; die Regel werden hier auf das allernötigste runtergebrochen. Es gibt nur 3 Stats und keine Fertigkeiten. Rassen und Klassen fügen einige Sonderregeln hinzu und individualisieren dadurch den Charakter ein bißchen.

Es gibt jedoch auch, neben anderen, eine Golden Edition, die wiederrum umfangreicher zu sein scheint. Und vielleicht das bietet, was ich suche.

Gestern habe ich mir dann nochmal Conan, der Zerstörer von 1984 mit Arnold Schwarzenegger und Grace Jones angeschaut. Der Film erweckt den Eindruck einer modernen Parodieverfilmung des Conan-Themas, ala “Fantastic Movie” oder “Meet the Spartans”. Eine Gruppe flacher, dümmlicher Charaktere begleitet die jungfräuliche Prinzessin zu einem Schloß, in dem sich ein Juwel befindet, mit dessen Hilfe man an anderer Stelle das Horn Dagons bekommt, mit dem jener aufgeweckt werden kann. Der Plottwist, der direkt am Anfang verraten wird, Bombataa, der Vertraute der bösen Königin, soll Conan nach getaner Arbeit töten und die Prinzessin muss dem erwachten Dagon geopfert werden. Da es für den Zuschauer keine weiteren Überraschung mehr im Laufe des Films gibt, kommt auch keine weitere Spannung auf. Der Zuschauer verfolgt, wie die “Charaktere” von einem Ort zum anderen Reisen, überall ein wenig kämpfen, Toth-Amon zur Nebenfigur verkommt und zum Schluß Conan gewinnt und seiner Wege zieht. Ich persönlich finde, dass dieses Machwerk das Schlechteste ist, was es an Conan Verfilmungen gibt und kann absolut keine Empfehlung dafür aussprechen.

Des Weiteren bin ich zwar fleißig, was das Bemalen und den Geländebau betrifft, auch wenn ich noch andere Projekte parallel laufen hab, aber ich habe immer noch keine richtig funktionierende Kamera, was dem Bloggen auf einem Miniaturen-Blog irgendwie ein wenig den Spaß nimmt.

CROM

Ich hab mich heute ein bisschen in die simplen CROM-Regeln von Matakishi verliebt. Einfache Regeln, die für das Conan-Setting entwickelt wurden, aber mit jedem Setting funktionieren können. Derzeit arbeite ich daran, ein paar Teile fertig zu bekommen, um am Freitag in unserer Spielrunde ein Szenario auszuprobieren. Hoffentlich funktioniert dann meine Kamera wieder.

Bei CROM hat der Charakter einen festen Würfelpool, denn der Spieler jede Rundeauf drei Bereiche, Bewegung, Kampf und Spezielles aufteilen kann. Solange man in einem Bereich noch Würfel hat, kann man diese Aktionen auch noch ausführen und zwar in belibiger Reihenfolge.

From time to time i took a peek, but today i read them completly and fell in love a little bit. I´m talking about CROM a little game created bei Matakishi. Real simple rules for a wargame Matakishi developed for the Conan setting, but you can easily convert it for any setting. So currently i´m getting stuff done for an scenario so that i can test CROM on friday, when our gaming group meets. Hopefully my camera will be working again by then.

Basically you charakter has a dice pool he divides between movent, combat or special, which is magic or missile attacks, each round as he sees fit. You put as many dice into an single action as you like and as long, as you still have dice in a pool you can still take action. So for example you can put two of your three movement dice to moving towards an enemy, then attack and take your last movement die to move again.

Neues vom Maltisch II

…oder eher Chaos auf dem Maltisch! Momentan habe ich so viele Ideen und neue Projekte, dass ich an zu vielen Fronten gleichzeitig kämpfe und deshalb nur langsam voran komme. Bald gibt es auch wieder was sehenswertes für das Conan Projekt!

Maltisch

Fertig ist aktuell nur ein wenig Gebüsch. Und zwar habe ich noch ein paar Büsche Schwarzen Lotus und einen Smaragdenen Lotus fertig gestellt. Letzterer ist allerdings nicht so imposant und ich werde vermutlich noch eine zweite Variante bauen. Ansonsten stehen drei Riesenschlangen und eine handvoll Miniaturen kurz vor der Vollendung.

Gestern angekommen ist die gebundene Ausgabe der “Complete Chonicles of Conan” aus dem Gollancz Verlag. Der schwarze Kunstledereinband mit der Goldprägung lässt den ca. 950 Seiten starken Wälzer schon ein wenig edel aussehen. Leider macht die Bindung da einen nicht ganz so edlen Eindruck, da es sich nur um eine einfache Klebebindung handelt. Auch der Buchschnitt ist bei mit unten nicht sauber. Für den günstigen Preis muss man da wohl Abstriche machen. Ansonsten bekommt man ein auf handschmeichelndem Papier gedrucktes Werk, dass alle Geschichten, Texte und Fragmente enthält, die Howard je über Conan und Hyboria verfasst hat und die zum Teil auch erst posthum veröffentlicht worden sind. Abgeschlossen wird das Buch von einen Nachwort des Stephen Jones, der gleichzeitig auch als Editor fungierte. Gelegentliche schwarz-weis Zeichnungen von Les Edwards lockern den Text auf. Soweit mir jedoch bekannt, sind die Texte leicht editiert worden und im Wortlaut nicht immer identisch mit, dem was Howard selbst geschrieben hat. Mir persömlich reicht diese Ausgabe jedoch, da ich kaum noch Chancen sehe, den dritten Teil der Heyne Serie zu einem vernünftigen Preis und die Geschichten somit komplett auf deutsch zu bekommen.

Bei den Panini Comics der Conan-Serie bin ich gerade im vierten Band und lese sie mit gemischten Gefühlen. Im Gegensatz zur Chronicle sind hier die Geschichten in der Reihenfolge, wie Conan sie erlebt und nicht, wie sie veröffentlicht worden sind. Die Autoren der Comicserie, die im Original aus dem Dark Horse Verlag stammt, haben eine Rahmenhandlung gesponnen und füllen die Zeit, die zwischen Howards Erzählungen liegt, mit eigenen Geschichten auf. Ich werde jetzt, wo ich die Möglichkeit habe, die Originalgeschichten parallel zu den Comics nochmal lesen. Ich weis nicht, in wie weit die Autoren eine charakterliche Entwicklung Conans abbilden wollen, denn der junge Conan verhält sich in den ersten Heften leider genauso, wie man es von einem, durch die Popkultur geprägten Bild eines dummen Barbaren erwartet. Dabei wirkt die Figur oftmals platt und auf ein markige Einzeiler reduziert. An den Zeichnungen dagegen habe ich bisher nichts auszusetzen. Gerade wenn man selbst ein solches Geländebauprojekt laufen hat ist es ja schon von Interesse, bildlich zu sehen, wie sich andere Hyboria und seine Bewohner vorstellen. Mal sehen, wie sich die Serie, deren Autoren auch noch wechseln, sich entwickelt.

Neues vom Maltisch I

Dies und das

Heute habe ich keine Miniaturen fertig bekommen und so gibt es nur ein bisschen dies und das.

Die alten Games Workshop Skelette aus der hinteren Reihe auf dem Bild sind für ein anderes Spiel, aber die vordere Reihe und die Schlange ist für Conan. Und zwar habe ich die ersten Nichtspielercharaktere, im Bild rechts und mittig, angefangen. Dabei ist mir ein Gelehrter aus dem Bild gefallen, aber ihr seht ihn, wenn er dann fertig ist. Die beiden kleinen Gestalten in der Mitte sind Hobby Product Goblins. Da es solche bei Conan eigentlich nicht gibt, ich die Miniaturen aber sehr gerne mag und auch schon eine Nebenaufgabe für sie hab, habe ich sie mit dunkler Hautfarbe, als eine Art primitven Dschungelvolkes, neu bemalt. Nichtspieler-Miniaturen base ich auf M8 Karroseriescheiben. Diese haben einen Durchmesser von 24mm und da sie so flach sind, fallen sie weniger auf dem Spieltisch auf. Ganz im Vordergrund sieht man die in Arbeit befindliche Riesenschlange.

Gestern hatte ich die Möglichkeit, die Glazes und Shades von Games Workshop zu testen. Die alten Citadel Washes finden sehr starke Verwendung bei mir, deshalb wäre ich natürlich froh über einen gleichwertigen Ersatz gewesen. Leider sind die Glazes, bzw. Shades sehr dünnflüssig mit wenig Deckkraft. Sie laufen also in die Falten von Gewändern und Rillen von Rüstungen, decken aber flache Oberflächen nicht gut ab. Das Ergebnis ist ein starker farblicher Konstrast zwischen Vertiefung und Oberfläche. Nicht so das, was ich mir wünsche. Die Tuschen von Vallejo sind leider sehr gewöhnungsbedürftig in der Verarbeitung. Unverdünnt ist der Auftrag eher fleckig und die schwarze Tusche ist eher russig und nicht so samtig, wie der Citadel Wash. Es gibt auch noch keine so breite Farbparlette, so dass auch diese kein 100%er Ersatz sind.

Um den Rollenspielcharakter der Kampagne ein bisschen hervor zu heben, wird es zum einen generische Plotpunkte geben, und zum anderen kleine Nebenaufgaben. Die Plotpunkte sind Marker auf dem Spielfeld. Wenn ein Charakter sich an einen solchen ran bewegt, kann er einen Wahrnehmungswurf ablegen und eine Begegnungskarte ziehen. Diese Begegnungskarten können von Fallen, über zufällige Monster oder Schätze alles enthalten. Die Nebenaufgaben werden an den jeweiligen Schauplatz angepasste Miniabenteuer. Dies kann ein Überfall in der Stadt sein, in den die Charaktere stolpern, die beiden kleinen Dschungel-Goblins, die ein Problem alleine nicht gelöst bekommen oder eben Schweineschnauzen sammeln.

Bei Nanu Nana habe ich gestern eine Dose voller geschliffener “Smaragde” bekommen. Diese werde ich als Schätze und Währungsmittel benutzen, da ich sie stimmungsvoller finde und sie eine weitere haptische Komponente ins Spiel einführen. Über die genaue Währungsumrechnung muss ich mir noch Gedanken machen. Wenn so ein Schwert w4 Smaragde kostet, hat man eine variablen Umtauschkurs für Edelsteine direkt mit drin. Ein Wert in Handeln könnte den Preis dann zum Beispiel auf w4-1  oder w4+1 ändern, je nachdem, ob der Wurf geschafft wird oder nicht. Hier werde ich mir Gelegenheit nochmal genauere Gedanken zu machen. Ich habe auch noch passende grüne Glasnugget, die als ungeschliffene Smaragde und somit als kleinere Einheit durchgehen könnten.

So, das war´s erstmal für heute. Ich mach mich jetzt daran, den Maltisch aufzuräumen und ein bisschen Conan zu lesen.

Kinderspielzeug als günstige Miniaturenalternative

Was wäre ein Conan-Abenteuer ohne eine Riesenschlange!? Es gibt von diversen Miniaturenherstellern welche aus Metal, die aber auch entsprechend teuer sind. Hier habe ich die günstigen Plastikspielzeuge für mich entdeckt. Meist in Tüten für 1-2€ bekommt man feines Spiel- und Dekozeug.

Snakes, not on a plane

Mit Sekundenkleber und ein wenig Draht von einer Büroklammer habe ich hier zum Beispiel eine Schlange in entsprechenden Windungen auf einer 40mm-Base fixiert. Anschließend habe ich in diesem Fall noch einen höherstehenden Draht für den Kopf befestigt. Da die Schlange aus recht weichem Plastik ist, ist dies notwendig, um die Schlange in Postion zu halten.

I hate snakes!

Die Zwischenräume werden anschließend mit Holzleim und Sand befüllt und die Schlange inklusive Base grundiert. Erst wenn der Untergrund bemalt ist, male ich den Pin schwarz an und klebe die Schlange darauf fest. Anschließend kann man den Pin noch ein wenig mit Grasflock, oder Plastikpflanzen kaschieren.

Snake on a stick

Auf diese Weise bin ich auch schon an andere günstige Minitauren gekommen, wie…

Kühe

Kühe…

Dinosaurier

…oder Dinosaurier. Auch eine Ritterstatue habe ich schon in einer Waldruine verbaut. Klar ist das alles eher zum Spielen, als für den Dioramenbau geeignet, da der Maßstab meist nicht stimmt und der Detailgrad sehr bescheiden ist, aber wo sonst bekommt man eine komplette Dinohorde mit “King Thunder Lizard” für 4,50€?

Einzig der Matt Firnis scheint sich nicht mit den Stoffen aus dem Weichplastik zu vertragen. Die Miniatur fängt nach einer Zeit an zu glänzen und ein klebriger Film bildet sich. Diese Probleme habe ich auch mit den ersten Alkemy-Miniaturen. Ich werde da noch ein wenig experimentieren und meine Erfahrungen schildern.

Miniaturen restaurieren I – Entfärben

Ich bin gerade dabei einige Miniaturen, die ich damals in den späten 80ern bemalt habe, zu überarbeiten. Dazu müssen erstmal die alten, zum Teil recht dicken Farbschichten aus Baumarkt-Lack, Acryl- und Emaille-Farben runter.

Material

Hierzu benutze ich einen günstigen Nitro Universalverdünner von einem Haushaltswaren-Discounter, ein Gurkenglas und eine mittelharte Zahlbürste. Die ganze Aktion veranstaltet man am besten im Freien, oder zumindest in gut durchlüfteten Räumen, da der Verdünner sehr flüchtig ist und Benommenheit und Lungenschäden verursachen kann! Deshalb sollte man am Besten auch Gummihandschuhe tragen, wenn man mit der nassen Figur hantiert. Bitte das Nitro auch nicht in das Abwasser kippen, da dies sehr schädlich für das Trinkwasser und letztlich auch die Umwelt ist! Die Brühe in meinem Glas ist tief Schwarz und tut immer noch ihren Dienst. Wenn ihr aber meint, ihr müsstet das Zeug entsorgen, wendet euch an den zuständigen Wertstoffhof eurer Stadt. Hier kann man das Zeug kostenlos und umweltverträglich entsorgen.

Zunächst erfolgt ein kurzes Bad im Nitro. 1-2 Minuten reichen vollkommen aus, um die Farbe aufzuweichen, danach werden die gelösten Farbschichten vorsichtig abgebürstet. Meist muss man die beiden Vorgänge 2-3 mal wiederholen, damit die Farben sauber runter gelöst ist. Ich benutze hierzu keine harte Zahnbürste, da man sonst unter Umständen die feinen Hervorhebungen der Miniatur mit “wegbürstet”. Die Farbe sollte zum Schluß soweit ab sein, dass keine porösen Farbreste mehr auf der Miniatur sind.

Entfärbt

Ausgerechnet bei der Miniatur, bei der ich den Vorgang demonstriere, bleibt die Grundierung auch nach mehreren Tauchbädern recht hartnäckig. Man beachte, dass bei dem Entfärben mit Nitro sich auch Klebestellen, Basen aus Gußmaterial, wie Gips, und Plastikminiaturen auflösen! Es eignet sich also nur für Metal-Miniaturen.

Neues Base

Da ich alle Spielerfiguren auf eckige oder runde Base klebe, wie sie von vielen Tabletops bekannt sind, hat auch der Beschwörer eine solche bekommen. Mit dem Pinsel habe ich darauf Holzleim verteilt und anschliessend diese Miniatur in ein Behältnis mit Vogelsand getaucht. Somit ist die Figur bereit für einen neuen Anstrich.

Die Miniatur ist übrigens von RAFM, wird aber anscheinend nicht mehr produziert.

Hauttöne

Diesem Artikel über Hauttöne auf coolminiornot folgend habe ich mich heute an Hauttönen versucht, die ich mal nicht einfach nur Tusche. Dabei kann man erkennen, dass jede weitere Schicht, die man aufträgt, die Plastizität der Miniatur erhöht.

Flat Brown

Angefangen habe ich mit einer Schicht Flat Brown. Die nächste Schicht bestand aus Red Leather, anschließend 50% Red Leather/ 50% Beige Red und die letzten Highlights erfolgten dann mit Beige Red. Alle Farben sind von Vallejo. Leider habe ich die weiteren Schritte nicht mehr Foto dokumentiert. Dazu wird später an anderen Miniaturen aber noch Gelegenheit sein.Argos PiratWie man an dem Bild gut erkennen kann, hätte ich die Farben noch mehr verdünnen müssen, um einen sanfteren Übergang zu bekommen. So kann man die einzelnen Farbschichten noch gut erkennen. Wir werden aber später am Foto der fertigen Miniatur sehen, dass eine abschließende Fixierung mit Matt Firnis solche Fehler ein bisschen ausgleicht und die Übergänge ein wenig verwischt.

Helden Hyborias – Teil I

Als spielbare Charaktertypen wird es nur geben, wofür auch Miniaturen exitiert. Deshalb bin ich gerade dabei erstmal Miniaturen für die Spieler-Charaktere zu bemalen.

Heute sind der stygische Schlangenbeschwörer und der turanischer Soldat fertig geworden, zwei Typen aus den südlichen Regionen Hyborias. Deshalb auch das Wüstenbase.
Was ich eigentlich mittlerweile immer ganz gerne mache, ist mit der Basefarbe nochmal über Umhänge und Schuhe oder Stiefel trocken zu bürsten. Gibt dem ganzen etwas mehr Realismus.

Stygier und ShemiteBild wird noch ausgetauscht, gegen ein besseres. Der glänzende Fleck unten am Umhang ist noch feuchter Matt Firnis.

Der Soldat ist eine Anhurian Elite Guard(02345) von Reaper Minatures und ist 7-8 Jahre alt. Er sollte damals zur Gruppe der Oberbösewichter einer Rollenspiel-Kampagne gehören und flog seit der Zeit unbemalt in einer Kiste rum. Ich habe für ihn ganz bewusst blau ausgewählt, da wir in einer Diskussion mal darüber gesprochen hatten, dass Wasser in der Wüste einer der größten Schätze ist. Wie könnte also ein Krieger, der ansonsten auf schützenden Stahl angewiesen ist, sonst Reichtum ausdrücken, als durch blaue Kleidung? Der Schlangenbeschwörer ist meines Wissens nach von Heartbreaker Miniatures, einer Firma, die nicht mehr existiert. Ral Partha verkauft wohl noch einige wenige der alten Miniaturen.

Von den Anhurianern gibt es auch Modelle als Bogenschütze. Davon werde ich mir einen kaufen, da Turaner eigentlich als Bogenschützen bekannt und gefürchtet sind.

Die Basegestaltung habe ich auf die Geländetypen abgestimmt, für die ich bereits Gelände gebaut habe. Man sollte sich da auf wenige Typen festlegen, damit Figuren flexibler einsetzbar sind. Außerdem ist es eine Zeitfrage. Viele Geländeteile lassen sich dadurch mit den bereits gebauten kombinieren. Ob es sich nun um ein Post-Apokalythisches oder ein Fantasy-Wüstensetting handelt, das eine wird mit rostigen Autowracks aufgepeppt, das andere bekommt einige Pyramiden. Wüstenhügel und Wüstenpflanzen auf kleinen Basen benutze ich für beides. Das Geländeteil im Bild ist ein solcher Hügel, der aus einer Aktion stammt, wo ich innerhalb von 4-5h aus Styropor Hügel für eine komplette 120x120cm-Platte gebaut hatte.

Vertraute und Gefolgsleute

Um dem einzelnen Spieler ein bisschen mehr taktische Möglichkeiten an die Hand zu geben und das Risiko des Charaktertodes etwas einzudämmen, erhält jeder Charakter ab der zweiten Stufe einen Vertrauten. Bei diesem handelt es sich immer um einen Commoner und in der Regel um Einheimische (Kushiten). Nur ab und an verirrt sich mal ein unverfahrener Abenteurer eines anderen Volkes in den tiefen Süden und schließt sich dann nur allzugern einem erfahrenen Helden an. Der Vertraute zählt nicht zu den Gefolgsleuten, die durch das Feat “Leadership” gewonnen werden. Die Stufen der Gefolgsleute richten sich nach der Stufe des Charakters(siehe Tabelle 1).

Tabelle 1 – Gefolgsstufen
Leadership Score Leadership
Charakterstufe Vertrauter 1.GM 2.GM 3.GM
1 - - - -
2 1 - - -
3 1 1 - -
4 2 1 - -
5 2 1 1 -
6 3 2 1 -
7 3 2 1 -
8 4 2 2 1
9 4 3 2 1
10 5 3 2 1
11 5 3 3 2
12 6 4 3 2
13 6 4 3 2

Wenn ein Vertrauter oder Gefolgsmann stirbt muss an seiner Stelle ein neuer angeheuert werden. Dieser beginnt immer auf Stufe 1. Die Gefolgsleute steigen dann pro Abenteuer jeweils eine Stufe auf, bis wieder das Profil aus Tablle 1 erfüllt ist.

Gefolgsleute müssen allerdings nicht immer mit auf Abenteuer ziehen, sondern können auch im Lager bleiben, oder andere Aufgaben übernehmen. Ein Gefolgsmann, der im Lager bleibt und nichts anderes unternimmt, erhält bis zum nächsten Abenteuer alle Lebenspunkte zurück. Er kann aber auch dazu genutzt werden entweder Resourcen aufzutreiben(Profession), Tränke zu brauen(Craft[Alcemy]) oder Gegenstände zu reparieren(Craft[any]). Am lukrativsten, wenn auch am gefährlichsten ist es jedoch einen Gefolgsmann plündern zu schicken(siehe Tabelle 2).

Tabelle 2 – Plünderung
w20 Ergebnis
1-2 Der Plündernde kehrt schwer verletzt in das Lager zurück und bricht sterbend zusammen. Ausrüstung im Wert von w6+4 Silber ging verloren. W10 entspricht der Minus Trefferpunkte. Bei -10 ist der Plündernde nicht von seinem Raubzug zurückgekehrt.
3-4 Der Plündernde kehrt schwer verletzt und mit leeren Händen in das Lager zurück. Ausrüstung im Wert von w6 Silber ging verloren. Der Plündernde hat auf seinem Raubzug w10 Schaden eingesteckt.
5-6 Der Plündernde wurde verletzt, konnte jedoch ein wenig erbeuten. w6 Silber, w6+2 Schaden.
7-9 Nichts ist passiert, aber der Plündernde wurde gesehen und erkannt. Es fällt auf den Charakter zurück, der Ruhm verliert.
10-11  -
12-13  -
14-15  -
16-17  -
18 Gegenstand erbeutet.
19 Der Plündernde konnte eine Haremsdame entführen.
20 Zwei Mal würfeln. Ignoriere eine weitere 20.

Die Tabelle 2 muss noch mit Leben gefüllt werden.

Gefolgsleute, die sich im Lager befinden, können dem Charakter zu Hilfe eilen. Sie verlieren dann jedoch die Boni, die sie erhalten hätten. Plündernde Gefolgsleute befinden sich nicht im Lager.

Bei den Gefolgsleuten und Leadership bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich den Feat nicht einfach weglasse. Da wird einfach die Erfahrung zeigen, ob es das Spiel arg verlangsamt und, was ich befürchte, dem Charakter einen zu großen Vorteil gegenüber den anderen Charakteren bietet.

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